Am Samstag dreht sich vor der Nikolaikirche alles rund ums Rad, denn von 10 bis 15 Uhr ist "Reutlinger Fahrradfrühling", der das Radlerherz höher schlagen lässt. REUTLINGEN Rassige Stahlrösser in bunter Vielfalt, wie Liegeräder, Falträder, Tandems, Anhänger, Reise- und Transporträder können nicht nur ausführlich begutachtet, sondern auch direkt ausprobiert werden, heißt es in einer Mitteilung. Damit das stolze Ross nicht von alleine entschwindet, empfiehlt Gerhard Götz, Kreisvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrad-Clubs (ADFC): "Wer sein Fahrrad codieren lässt, schlägt Langfinger in die Flucht. Das System hilft sogar, wenn der Diebstahl noch gar nicht angezeigt worden ist. Denn allein anhand des gravierten Codes kann die Polizei das Fahrrad dem Eigentümer zurückgeben." Zum Codieren braucht der ADFC das Fahrad, den Personalausweis und möglichst einen Kaufbeleg. Er empfiehlt eine vorherige Anmeldung. Freuunde von Radtouren sollten sich das neue Programm des ADFC besorgen, das an diesem Tag offiziell vorgestellt wird. Über hundert Touren von April bis Oktober rund um Reutlingen und Tübingen machen die Qual der Wahl schwer. Gegen Fernweh hilft der brandneue Wegweiser "Deutschland per Rad entdecken" mit einer Beschreibung ausgewählter Fernradwege. Wen es noch weiter zieht, wird beim vielfältigen Angebot an Radreisen fündig. Individualisten können sich von erfahrenen Fernradlern beraten lassen. Der 110 000 Mitglieder zählende ADFC arbeitet auch an der Verbesserung der Verkehrsbedingungen für Velofahrer. Daher wird die Veranstaltung durch detaillierte Schautafeln zu den neusten Entwicklungen beim Reutlinger Radverkehr abgerundet. Mit dabei ist die Fahrradwerkwerkstatt der Bruderhaus-Diakonie mit ihren Spezialrädern und der örtliche Fachhandel mit herausragenden Exponaten. INFO Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.fahrradfruehling.de oder http://www.adfc-bw.de/reutlingen .

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